Wie man als Autor Buch-Rezensionen erhält

16. Juli 2012
By Marie
derneuebuchpreis.de

20.000€ Preisgeld - derneuebuchpreis.de

Die Welt des Internets verändert sich ständig und bietet Autoren immer wieder neue Wege, ihr Buch zu vermarkten. Trotz des stetigen Wandels wird sich eins jedoch nie ändern: Die wohl effektivste Art und Weise, ein Buch bekannt zu machen, ist Mund-zu-Mund-Propaganda durch Nutzung von Rezensionen.

Wir haben für Dich Tipps zusammengestellt, wie Du Rezensionen effektiv für Deine Buchvermarktung nutzt, Online-Multiplikatoren identifizierst und mit ihnen kooperieren kannst.

 

 

Was sind Multiplikatoren und warum sind sie so wichtig?

Als Multiplikatoren oder Meinungsführer bezeichnet man Menschen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oder ihres stark ausgeprägten Interesses sehr gut über spezielle Themen informiert sind und sich regelmäßig zu diesen äußern. Aufgrund ihrer guten Vernetzung wirken Multiplikatoren stark auf die öffentliche Meinung und können so auch Kaufentscheidungen beeinflussen.

Deine Bemühungen, Rezensionen einzusammeln, sollten sich daher auf diese Multiplikatoren konzentrieren. Mit einer guten Rezension von einem Meinungsführer kannst Du hunderte oder tausende von potentiellen Lesern erreichen.

Wo und wie findest Du Multiplikatoren?

Meinungsführer im Literaturbereich kannst Du unter den Amazon-Top-Rezensenten, in der Blogszene, in Facebook-Gruppen, auf Literaturforen wie Lovelybooks, Bilandia und Literaturcafé und bei Twitter finden. Achte dabei auf die Häufigkeit und Qualität der Beiträge und Rezensionen als auch auf die Anzahl der Kommentare, Retweets bzw. Reblogs, Twitter-Follower und Facebook-Fans Deines Multiplikators. Diese Zahlen geben Dir Auskunft darüber, ob derjenige wirklich Gehör findet, Diskussionen anregt und Meinungen beeinflusst oder eher ein Einzelgänger ist.

Welche Inhalte kannst Du über Multiplikatoren verbreiten?

Versuche Multiplikatoren dazu zu motivieren, Deine Leseproben zu verbreiten. Das Gewinnspiel auf Deiner Homepage wird durch ihre Teilnahme bekannter. Du kannst durch sie auch Deine Nominierung beim dnbp 2012 bekannter machen. Oder Du bittest sie, eine Rezension Deines Buches zu schreiben. Rezensionen ersetzen in der Welt des Internets die persönliche Kaufempfehlung von Freunden oder des Buchhändlers. Sie sollten daher im Fokus Deiner Online-Marketing-Aktionen stehen.

Wie bittest Du jemanden um eine Rezension?

Wichtig ist, dass Dein Anschreiben klar formuliert ist und Du Dich Deinem Gegenüber höflich und respektvoll verhältst. Dein Anschreiben sollte folgende Elemente enthalten:

  • Begrüßung – Sprich Blogger, die unter einem Pseudonym schreiben, mit ihrem echten Namen an. Damit zeigst du, dass Du Dich intensiv mit ihnen und ihrem Blog auseinander gesetzt hast.
  • Einleitung – Ein individueller Aufhänger bringt das Anschreiben auf eine persönliche Ebene. Du könntest z.B. erwähnen, welche der bereits veröffentlichten Rezensionen Dein Favorit ist.
  • Über Dich – Stell Dich und Deine Bücher kurz vor.
  • Dein Anliegen – Frage nach einer Rezension direkt, aber nicht zu fordernd. Du wirst nicht der einzige sein, der eine Rezension erbittet. Du solltest daher versuchen, Dein Buch schon im Anschreiben gut zu verkaufen und dem potentiellen Rezensenten schmackhaft zu machen. Vergiss nicht, eine Leseprobe als PDF anzuhängen, die einen Link zu Deiner Publikation enthält, und anzubieten, ein kostenloses Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.
  • Dein Angebot – Im besten Fall, kannst Du für Deinen potentiellen Rezensenten auch etwas tun. Dies kann z.B. ein Gastbeitrag für seinen Blog sein oder weitere Exemplare Deines Buches für eine Verlosung an seine Fans. Die natürlichste Gegenleistung ist eine Rezension von einem seiner Bücher, die Du bereits verfasst hast oder verfassen wirst.
  • Verabschiedung – Danke ihm bereits im Voraus.

Vergiss Deine Kontaktdaten nicht, denn vielleicht postet Dein Blogger seine Rezension auch auf Deine Facebook-Fanpage.

Du hast eine Rezension – und nun?

Bedanke Dich noch einmal, sobald Du eine Rezension erhalten hast, auch wenn sie nicht so positiv ist, wie Du erwartet hast. Der Blogger hat sich die Zeit genommen, Dein Buch zu lesen und die Rezension zu verfassen. Niemals solltest Du anfangen, über negative Rezensionen zu diskutieren. Dies würde im schlimmsten Fall zu einer ganzen Lawine von Beleidigungen führen und lässt Dich als nicht-kritikfähig dastehen. Lerne es zu akzeptieren, dass jeder einen anderen Geschmack hat. Eine gute Hilfestellung findest Du auf dem englischsprachigen Blog 30daybooks.com.

Verbreite Deine positiven Rezensionen über alle Deine Social-Media-Auftritte. Pflege sie in Deinen Blog und Deine Homepage ein. Biete Deinem Rezensenten Möglichkeiten, Gehör zu finden. Folge ihm auf Twitter und Facebook und retweete seine Posts. Auf diese Weise kannst Du ihm etwas zurückgeben.
Baue Dir langsam aber sicher ein Netzwerk auf. Das ist manchmal anstrengend und kostet Zeit, aber auf lange Sicht kannst Du nur davon profitieren.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Multiplikatoren? Habt Ihr Euch schon ein Netzwerk aufgebaut?

Share

Verwandte Artikel:

  1. Von Anfang bis Ende: Dein Buch
  2. Facebook für Autoren: In wenigen Schritten zur eigenen Seite
  3. Vertrauen ist der Schlüssel zum Erfolg
  4. 4 Tipps für das Organisieren einer Lesung
  5. 5 wichtige Tools zur Online-Selbstpräsentation von Autoren

Tags: , ,

Kommentar verfassen