Tipps zu Buchcover Design
Wir hatten Euch schon mit ein paar Tipps für´s Buchcover gestalten versorgt. Heute haben wir aber noch ein bisschen Zusatzinformation für Euch aufgetan. Im Graphic Design Center hat Fred Showker einen sehr interessanten Beitrag für die Buchcover Gestaltung veröffentlicht. Die Tipps vom Fachmann haben wir natürlich direkt für Euch aufbereitet:
Kenne das Material
Das können wir getrost auslassen, denn wer kennt sein Buch besser als der Autor?! Dennoch, wer ein interessantes Cover gestalten will, der sollte sich über den Eindruck klar werden, den er mit der Gestaltung erwecken will.
Kenne den Leser
Wer ist der typische Leser des Buches? Wer soll das Buch kaufen? Bevor Ihr mit dem Coverdesign beginnt, solltet Ihr Euch genau bei Eurer Zielgruppe umschauen. Klickt Euch ruhig mal durch Eure Mitbewerber bei den großen Online-Händlern oder besucht den Buchladen in Eurer Nähe und schaut Euch genau an, welche Elemente von Bestsellern verwendet werden. So lernt Ihr Eure Leserschaft genau kennen. Denn die Aussage des Covers soll ja sein: Dieses Buch ist das, was Du suchst!
Zeige die essentielle Botschaft
Was wird das Buch dem Leser vermitteln? Genau diese elementare Botschaft muss das Cover widerspiegeln und sofort verständlich und einprägsam sein, wenn der Leser am Schaufenster vorbeischlendert oder sich durch eine Webseite klickt.
Das Layout als Wegweiser für den Betrachter
Die visuellen Elemente müssen so arrangiert werden, dass der Betrachter die Botschaft genau verstehen kann. Dabei müssen die Bilder, Illustrationen oder Textbausteine so arrangiert werden, dass der Leser diese wie ein Wegweiser begreifen kann. Eine intelligente Komposition der einzelnen Elemente ist deswegen von immenser Wichtigkeit. Position und Größe spielen dabei eine entscheidende Rolle. Weitere wichtige Richtlinien:
- Größe der einzelnen Elemente werden nach Wichtigkeit sortiert.
- Farbe wird verwendet, um Elemente hervorzuheben und/oder mit dem Umfeld zu harmonieren.
- Die Platzierung der einzelnen Elemente markiert den Verlauf der visuellen Geschichte, die der Gestalter mit seinem Cover erzählen möchte.
- Verhindere Barrieren, die den Weg von Element zu Element stören könnten.
Zusätzlich gibt Grafik-Experte Showker noch einige Hinweise für das Verwenden von unterschiedlichen Schriftzeichnungsarten. Kursiv solltet nur verwendet werden, wenn es die “visuelle Geschichte” erlaubt. Zusätzlich sollten die Schriftzeichen in die gleiche Richtung laufen, es sei denn es gibt einen trifftigen Grund für verschiedene Richtungen. Unterschiedliche Größe der einzelnen Textbausteine ist elementar und folgt einer klaren Hierachie der Größe: Vom Wichtigsten zum weniger Wichtigen. Vorsicht bei der Verwendung von Farbe! Wenn einzelne Schriftzeichen farbig sind, zerstört es den Gesamtzusammenhang eines Wortes. Das ist nur zulässig, wenn es entweder einen klar erkennbaren Grund innerhalb der “Covergeschichte” oder dem Inhalt des Buches gibt oder dadurch die Lesbarkeit des Wortes erhöht wird.
Wer noch ein bisschen Hilfe beim Umgang mit Photoshop benötigt, findet bei unserer Einstiegshilfe für Photoshop die nötigen Tipps. Unter Buchcover.com findet Ihr Inspiration für Eure zielgruppengerechte Covergestaltung.
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Hallo, so habe ich das Problem bis jetzt nicht betrachtet, wenn ich ehrlich bin. Sie haben aber eigentlich vollkommen Recht! Es ist leider überall so, nicht nur in dem Buchgeschäft, dass die “Marke” zählt. Finde ich traurig. Ein Bekannter von mir will auch gerade sein neues Buch rausgeben und hat sich schon schöne Coverfotos auf demurez.com ausgesucht, die Frage ist nur, ob der Verlag damit einverstanden ist? Wir kennen uns da nicht so aus, das ist das erste Buch, das er geschrieben hat. Kann man in den heutigen Zeiten ohne Verlag ein Buch auf den Markt bringen? Aber was Ihre Tipps betrifft, sind sie wirklich sehr hilfreich! Danke! LG Alex
Dafür sind wir ja da
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