10 Gründe fürs Self-Publishing

4. Mai 2011
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Joseph C. Kunz, Jr., ist Autor, Unternehmer, begeisterter Leser, Verleger und Manager. Aber vor allem: Self-Publisher. Immer auf der Suche nach spannenden Beiträgen für Euch, sind wir kürzlich über sein Self-Publishing Manifest gestolpert. 10 Gründe zum Self-Publisher zu werden und fernab der etablierten Verlagsmodelle, sein Autorenglück zu suchen.

Für alle Self-Publisher oder solche, die es noch werden wollen, haben wir diese zusammengefasst:

1) Rechte behalten: Wer bei einem klassischen Verlag veröffentlicht, gibt auch einen Großteil seiner Rechte auf und somit die Kontrolle über sein eigenes Buch aus der Hand. Auch für Kunz einer der Hauptgründe, seine Bücher und eBooks selbst zu verlegen. Auch bei epubli werden die Autorenrechte übrigens groß geschrieben – und wer nicht mehr dabei sein möchte, kann (sowohl beim gedruckten Buch als auch beim eBook Veröffentlichen) den Vertrag mit uns immer innerhalb von nur 30 Tagen kündigen.

2) Glaubwürdigkeit: Mit dem eigenen Buch erhält der Verfasser die benötigte Glaubwürdigkeit als Autor. Dabei ist der Inhalt natürlich von entscheidender Bedeutung, aber auch eine professionelle Buchausstattung ist ein wichtiger Bestandteil des eigenen Buches.

3) Kontrolle: Der Autor liebt das was er tut und sein Buch ist ihm das Wichtigste, deshalb ist er auch der beste Vermarkter seines Buches. Nicht irgendein Dritter, der noch nie in das Buch geschaut hat, geschweige denn ein gesteigertes Interesse daran hegt, außer den Verkaufszahlen. Im Self-Publishing entscheidet allein der Autor, was das Beste für sein Buch ist.

4) Schnelligkeit: Kunz weist darauf hin, dass traditionelle Verleger sich meist sehr viel Zeit lassen, um ein Buch auf den Markt zu bringen und somit vielleicht sogar Trends oder auch aktuelle Themen verschlafen. Für epubli-Autor Markus Albers übrigens einer der Gründe, mit seinem Buch Meconomy den Selbstverlag zu versuchen. Kontrolle und Schnelligkeit waren auch zwei sehr wichtige Kriterien für Marketing-Guru und Innovator Seth Godin, zukünftig seine Bücher ohne Verlag zu veröffentlichen.

5) Hilfe ist nicht weit: Als Self-Publisher kann der Autor selbst entscheiden, was er im Laufe der Buchentstehung selber machen will (bzwl. kann) und was er auslagern möchte. Anders als im klassischen Verlag, wo das Buch einen, vom Autor fast unabhängigen, Prozess durchläuft, bietet Self-Publishing die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob man Lektorat, Illustrationen, Layout etc. selbst in die Hand nehmen möchte oder sich Hilfe vom Fachmann besorgt. Bei epubli wenden sich Autoren bspw. an die Buchprofis, bitten andere Autoren und Nutzer um Hilfe (z.B. in den entsprechenden Facebook-Gruppen oder bei LovelyBooks) oder schreiben einen Auftrag für die Kreativen bei 12Designer aus.

6) Autorenhonorar behalten: Im Selbstverlag ist der Autor Hauptprofiteur seiner Verkäufe und muss nicht mit den Erlösen das althergebrachten Verlagssystem finanzieren. Bei epubli können Autoren ihr Honorar spielend leicht berechnen und genau nachvollziehen, wie viel sie mit welcher Ausstattung verdienen werden (bei eBooks z.B. 60% bis 80% des Nettverkaufspreises).

7) Geringe Einstiegskosten: Kunz weist auf die kostengünstigen Möglichkeiten, wie den Einstieg für ca. $112 bei einem Print-on-Demand Dienstleister oder die eigene ISBN für $100 hin. Bei epubli sind Buch- und eBookveröffentlichung sogar kostenlos, bzw. für nur 19,95 € / Jahr mit ISBN 😉 Darüber hinaus bieten kostenlose Informationen wie hier bei epublizisten als auch flexible, transparente Angebote wie bei den epubli Buchprofis in vielen Fällen ein besseres (da individuelleres) Ergebnis, als teure, intransparente Marketing- und Layout-Pakete.

8 ) Kenntnis des Marktes: Wer über ein Thema schreibt, ist Fachmann in diesem Gebiet und kennt seine Zielgruppe daher besonders gut. Es ist also einfach, die Bedürnisse der Leserschaft zu befriedigen, viel einfacher als das die Werbeabteilung eines Verlages könnte, wie der Autor Klaus-Dieter Ennen mit seinen zahlreichen Origami-Büchern immer wieder eindrucksvoll beweist.

9) Die Nische als Erfolgsfaktor: Was im klassischen Verlagssystem die Garantie zur Ablage im Giftschrank ist, kann im Self-Publishing die Erfolgsgarantie sein. Wer eine Nische bedient und sich dort als Fachmann einrichtet, wird als Autor großen Erfolg haben – siehe Ludwig Brackman mit seinen Segelbüchern.

10) Kreativität: Wer selber über alles entscheiden kann, hat auch die einmalige Möglichkeit eigene Ideen zu entwickeln. Keine Grafik, Marketingabteilung oder Lektorat steht dem Self-Publisher im Weg, sondern er/sie kann der eigenen Kreativität freien Lauf lassen.

Es muss noch nicht mal ein Blick über den großen Teich zu Amanda Hocking sein, um zu zeigen, dass Self-Publishing nicht nur ein kurzlebiger Trend ist, wozu ihn einige gerne erklären würden. Auch Erfolgsgeschichten wie die von Jens Bergmann oder Dr. Peter Bach zeigen, dass auch in Deutschland der Siegeszug des Self-Publishing begonnen hat.

Mehr über Self-Publishing und Vermarktung des eigenen Buches:

Buchmarkting soll Spaß machen!

6 Tipps zum eBook veröffentlichen für Self-Publisher

Link des Tages: Seth Godin über seinen Weg ins Self-Publishing

Wie Autoren und Grafiker erfolgreich zusammen arbeiten

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