Gastbeitrag: Erfahrungsbericht Selbstmarketing für Self-Publisher (von Steven Omen)

20. Juli 2010
By admin

Steven Omen

Junge und unbekannte Autoren haben es schwer, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Im Zeitalter der Social Networks wie Facebook kann ein Autor aber jede Menge selbst machen.

Der Vorteil von Facebook gegenüber Twitter ist, dass man auch Links, Bilder etc. posten kann. Über Twitter gehen nur Kurzmitteilungen. Ich habe mich deshalb fast nur auf Facebook konzentriert. Zu Allererst braucht man einen eigenen Account. Hab man den sich zugelegt, dann kann man eine Fecebookgruppe zum Buch oder zum Künstlerpseudonym gründen. So eine Gruppe hat einige Vorteile. So kann man z.B. Veranstaltungen wie Lesungen ankündigen oder bequem per Newsletter die Mitglieder der Gruppe über Neuigkeiten informieren. Dies ist über den Basisaccount nicht möglich. Am Anfang muss man natürlich Leute in seine Autorengruppe einladen, dies geht aber nur mit Personen, mit denen man befreundet ist. Also sollte man so viele Freunde wie möglich aus dem Bereich Literatur sich suchen. Auch ist es sinnvoll mit möglichst vielen Verlagen befreundet zu sein. So bleibt man immer auf dem neuesten Stand in der Buchszene. Dann sollte man in möglichst viele Gruppen aus dem Bereich Literatur eintreten. Dort kann man Infos zu seinen Büchern teilweise sogar selbst posten.

Ein wichtiger Multiplikator sind die Blogger. Es gibt sehr viele, die Rezensionen und Besprechungen schreiben. Diese sollte man kontaktieren. Man kann auch in seiner Autorengruppe ein Autorentagebuch schreiben. Es sollte sich nur immer was tun. Gewinnspiele erzeugen auch Interesse. Mit Facebook lässt sich auf jeden Fall Interesse für seine Bücher generieren.

Ein weiterer Baustein ist die eigene Homepage. Eine gut und attraktiv gestaltete Homepage ist die Visitenkarte des Autors.

Auch kann man YouTube für seine PR nutzen. Ich z.B. habe für meinen Roman „Amo Vitam“ einen Trailer mit selbstkomponierter Musik reingestellt.

Die reale Welt sollte man natürlich auch nicht vergessen. Die Teilnahme an möglichst vielen Wettbewerben ist sehr sinnvoll. So habe ich im Juli z.B. den Vorentscheid zum Münchner Haidhauser Werkstattpreis mit meiner Kurzgeschichte „Rasholnikow 2010“ gewonnen.

Auch sollte man versuchen, in Zeitschriften und Publikationen publiziert oder erwähnt zu werden.

Doch kommen wir zum wichtigsten Dem Buch. Man darf nicht glauben, dass die Verlage und die Leser nur auf dich gewartet haben. Dich kennt am Anfang Niemand. Deshalb ist Print on Demand Dienstleister epubli eine gute Möglichkeit, um seriös und preiswert ein Buch zu publizieren. Mit ISBN und Distribution in allen Vertriebskanälen. Und das Marketing kann man ja selbst übernehmen, so wie oben schon beschrieben.

Hinter dem Pseudonym Steven Omen, verbirgt sich der deutsche Schriftsteller Stefan Marek. Dem Schreiben widmet sich der Autor schon seit seiner Jugend, Literatur  und das gedruckte Wort prägten auch seinen bisherigen beruflichen Werdegang.  Nach dem Abitur 1988 in Mannheim, einer Ausbildung zum Verlagskaufmann war er seither in diversen Verlagen, u.a. Burda und Gross Verlag tätig. Neben dem  Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten ist noch eine zweite Tätigkeit hervorzuheben, das Münchner Literaturbüro, wo Steven Omen Mitglied ist. Steven Omen  schreibt nicht nur Prosa sondern auch Lyrik welche auch im Roman Amo Vitam eingebettet ist. Steven Omen schreibt Romane in einem modernen Schreibstil, Gegenwartsliteratur wie sie im Kommen ist, seine Romane sind kurz, aber doch voller Tiefe. Mit Blick aus Wesentliche beschränkt, zieht er den Leser hinein in eine Welt, wo aber nicht alle Fragen beantwortet werden. Von Steven Omen sind momentan 2 Romane erschienen.

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One Response to “ Gastbeitrag: Erfahrungsbericht Selbstmarketing für Self-Publisher (von Steven Omen) ”

  1. Regina Deckart - marketingshop blog on 25. August 2010 at 11:09

    Sehr interessant der Erfahrungsbericht!

    Ich hätte noch einen kleinen Hinweis zum Thema Twitter im Selbstmarketing für Autoren: Natürlich stimmt es, dass die Möglichkeiten hier quantitativ eingeschränkt sind (man kann aber übrigens durchaus Links posten auf Twitter). Doch der Dienst hat einfach einen eigenen Charme und eine eigene Dynamik, die zu nutzen sich lohnen kann.

    Extrembeispiel dafür ist der US-amerikanische Twitter-Account http://twitter.com/shitmydadsays. Der Betreiber ist ein 29-Jähriger, der wieder bei seinen Eltern einzieht. Im Account postet er einfach nur, was sein Vater so den Tag über an Sprüchen ablässt. Der Account hatte so viel Erfolg bei seinen mittlerweile 1,6 Millionen Followern, dass inzwischen ein Buch mit diesen Sprüchen erschienen ist und sich zum Bestseller entwickelt.

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